Kap der Guten Hoffnung: Ausflüge zur süd-westlichsten Spitze Afrikas gehörenzu den touristischen Höhepunkten der ID55-Reisen. Foto: ID55

Auf zu neuen Ufern

Aus dem Herzen des Ruhrgebiets ans "Kap der guten Hoffnung"

2012 fing es an:  Die erste von zwei Südafrika-Reisegruppen des Vereins ID55 - anders alt werden besuchte Anfang November den süd-westlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents - das Kap der Guten Hoffnung. Zwölf Tage lang erkundeten sieben Globetrotterinnen unter der Leitung des Bochumer Südafrika-Experten Hartwig Burgdörfer von der jahrhundertealten Hugenotten-Farm Kleinbosch in den Winelands aus das frühsommerliche Western Cape rund um Kapstadt. Auch 2013 und 2014 brechen die Weltenbummler auf zu neuen Ufern - alle Reisen sind bereits seit Monaten ausgebucht.

ID55-Reisegruppen bewegen sich in Südafrika ganz bewusst jenseits bekannter Touristenpfade: Ein Gespräch mit Vertretern von Hilfsorganisationen in den Townships von Kapstadt und Paarl stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Besuche der Gefängnisinsel Robben Island, wo Nelson Mandela jahrzehntelang inhaftiert war. Diskussionen mit den Erneuerern des "Africaans Language Movement" in Paarl und Fragerunden mit deutschen Auswanderern, die am Kap eine neue Existenz aufbauen, schärfen den Blick auf Mandelas "Rainbow Nation", die sich 1990 friedlich von der Apartheid befreite. Durch die Zusammenarbeit mit dem Heinz-Kühn-Bildungswerk ist es zudem möglich, Teile der Reise als "Bildungsurlaub" anerkennen zu lassen.

2013 stimmte der Verein ID55 gemeinsam mit dem Informationszentrum Eine Welt in Herne, der Kulturbrauerei Eickel und dem Heinz-Kühn-Bildungswerk auf ganz besondere Weise auf das anstehende Südafrika-Erlebnis ein. Unter dem Titel "Jenseits des Wunders" geben drei Informationsveranstaltungen einen Überblick über die kulturelle, gesellschaftliche und politische Entwicklung am Kap.