Foto: B.Engel

Mittwochstreff am 6. März 2019 um 19:00 Uhr

Deutsch-Südwestafrika und Namibia - eine verwickelte Geschichte

Ein Vortrag von Dr. Eckehard Koch, Karl-May-Experte und ID55-Vorstandsmitglied.

 

 

Von 1884 bis 1915 war das heutige Namibia deutsches Schutzgebiet (Deutsch-Südwestafrika). Aber seine Geschichte ist natürlich viel älter. In die "deutsche Zeit" fallen die Massaker an der ansässigen Bevölkerung, den Herero und Nama, eine Tragödie, die bis heute nachwirkt
und auch die Beziehungen zwischen Namibia und Deutschland nach wie vor belastet.

In der Folge war Namibia, wie das Land seit 1968 heißt, als Mandat des Völkerbunds unter südafrikanischer Verwaltung, was auch die Anwendung der Apartheid bedeutete, bis die UN-Vollversammlung der Republik Südafrika 1966 das Mandat entzog. Danach kämpfte die nationale Befreiungsarmee SWAPO mit militärischen Mitteln um die Unabhängigkeit von Namibia, die 1989 erfolgte.

Heute steht das Land vor vielschichtigen Problemen. Der Vortrag stellt die verwickelte Geschichte und die vielfältigen Probleme von Namibia  - gestern und heute - dar und will um Verständnis für seine Situation werben, für ein Namibia, dessen atemberaubende Landschaft und reichhaltige Tierwelt zu einem Magnet für Touristen geworden sind.

Wir treffen uns im Restaurant "Zille", Willi-Pohlmann-Platz 1 44623 Herne. Eintritt ist für Mitglieder frei, Gäste zahlen 5 Euro.

<<zurück