Foto: Palliativnetzwerk e.V.

Am Ende wissen, wie es geht

Letzte-Hilfe-Kurs am 12.02.2020 ist ausgebucht!

Der Kurs bei ID55 ist ausgebucht!

 

 

Das Lebensende und das Sterben machen Menschen oft hilflos. Obwohl sich die meisten Frauen und Männer wünschen, bis zuletzt zuhause zu bleiben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Der vom Verein ID55 – anders alt werden in Zusammenarbeit mit dem Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel am Mittwoch, 12. Februar 2020 angebotene Basiskurs „Letzte Hilfe“, in dem die Teilnehmenden lernen, was sie für ihre Mitmenschen am Lebensende tun können, ist ausgebucht!
Der Kurs findet von 17 bis 21 Uhr im Restaurant „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne, statt.

Ausweichtermine bietet die VHS an:
Am 18. März 2020 in Wanne-Eickel, am 17. Juni 2020 in Herne. Eine Anmeldung ist jeweils bei der VHS erforderlich.

Als Referenten konnten Karin Leutbecher, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Herne, und Dr. Axel Münker, Anästhesist und Leitender Arzt der Abteilung für Schmerz- und Palliativmedizin im Marien Hospital Herne, gewonnen werden, beide engagieren sich im Vorstand des Palliativ-Netzwerkes, das das Angebot der „Letzte Hilfe“-Kurse nach Herne geholt hat.

Der „Letzte Hilfe“-Kurs richtet sich an alle Menschen, die sich über die Themen rund um das Sterben, Tod und Palliativversorgung informieren wollen. Er schafft Grundlagen und hilft mit, die allgemeine ambulante Palliativversorgung zu verbessern. Das Seminar vermittelt Basiswissen und Orientierungen sowie einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen Grundwissen an die Hand zu geben und sie zu ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was alle Menschen am Ende des Lebens am meisten brauchen.

Die Teilnehmenden im Kurs sprechen über die Normalität des Sterbens als Teil des Lebens. Natürlich werden auch Themen wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht kurz angerissen. Die Inhalte thematisieren mögliche Beschwerden, die Teil des Sterbeprozesses werden können, und Möglichkeiten der Linderung. Gemeinsam überlegt das Plenum abschließend, wie man Abschied nehmen kann und bespricht die Möglichkeiten und Grenzen.

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