Benefiz

Lesung und Musik zugunsten der Flüchtlingsarbeit

Am 16. Januar findet in der Christuskirche in Recklinghausen eine Benefiz-Lesung & Musik statt. Deutsche Künstler gehen mit den Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, auf die Bühne

Die Schauspieler Martin Brambach, Christine Sommer, Wichart von Roëll und die Musiker George Sommer (Piano), Marlene Meldrum-Hunt (Vocals), Raimund Ekholt (Gitarre), der syrische Musiker Ziayd Hasso (Saz) und drei syrische Tänzer versprechen bei „Benefiz Lesung & Musik“ einen hochklassigen Unterhaltungswert. Einige Schmankerl haben die Künstler bereits verraten:

Die Musiker Marlene Meldrum-Hunt, George Sommer und Raimund Ekholt bieten eine Mischung aus bekannten Songs, Soul und ruhiger Bluesmusik, damit es auch in den spirituellen Raum „Kirche“ passt. Gespannt darf das Publikum auf eine besondere Interpretation des Simon & Garfunkel Evergreens „Bridge over troubled water“  sein.

Die Schauspieler Martin Brambach, Christine Sommer und Wichart von Roëll rezitieren eigenes Geschriebenes, Gedichte, Lyrisches und Politisches. Vergnügen werden bissige Texte des Kabarettisten Wilfried Schmickler und Hanns Dieter Hüsch, dem Erfinder des literarischen Kabaretts, bereiten. Der Schweizer Menschenrechtler Jean Ziegler kommt gewaltig mit dem Verlesen seiner nicht gehaltenen Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele zu Wort.  Ein Quell der Schönheit und Sensibilität sind Gedichte von Rainer Maria Rilke, dem bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Letztendlich eine glühende Farbe gibt das Plädoyer, der Hymnus an die Liebe, „Das Hohelied der Liebe“ aus dem 13. Kapitel des 1. Korintherbriefs.

Der professionelle Musiker Ziayd Hasso ist syrischer Kurde. Er  spielt auf der „Saz“ – das Instrument hat er auf seiner Flucht von Syrien nach Deutschland/Recklinghausen getragen –  die Musik seiner Heimat. Sein Gesang ist arabisch, kurdisch und türkisch. Seine Lieder kommen aus den jeweiligen Kulturkreisen. Zu Hassos Musik werden drei Syrer die Tänze ihres Landes präsentieren.

Ziayd Hasso und den syrischen Tänzern ist es ein Anliegen, ein Stück ihrer Kultur den Recklinghäusern zu präsentieren, die sie so freundlich und hilfsbereit aufgenommen haben.

Benefiz – Lesung & Musik
Samstag, 16. Januar 2016, 17 Uhr (Einlass 16.15 Uhr)
Ort: Christuskirche, Limperstraße 15, 45657 Recklinghausen

Tickets:
VVK 13 €, Abendkasse 15 €
RZ-Ticketcenter, Breite Straße 4, 45657 Recklinghausen, Tel. 02361 – 180533

Ansprechpartnerin:
Anne Althoff (ehem. Pressesprecherin Ruhrfestspiele Recklinghausen)
Mobil: 0160 – 95 96 93 34

Veranstalter:
Ev. Altstadtgemeinde Recklinghausen


ID55-Mittwochstreff

Erst wünschen, dann handeln

Gute Vorsätze sind an Silvester schnell gefasst, aber lassen sie sich im neuen Jahr auch umsetzen? Der erste Mittwochstreff des Vereins ID55 – anders alt werden lässt am 6. Januar wieder Wünsche wahr werden. Beim traditionellen ID55-Wunschkonzert geben nicht nur die Mitglieder, sondern auch Freunde und Interessenten den Ton an. Was möchte ich 2016 zusammen mit anderen erleben? Welche Interessen möchte ich endlich wieder in die Tat umsetzen? Welche neuen Erfahrungen möchte ich machen? Viele Ideen aus dem Wunschkonzert sind längst Wirklichkeit geworden, zum Beispiel die Singalongs oder die ID55-Schreibwerkstatt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ob Computer, Theater, Bewegung, Wohnen oder Ehrenamt – am 6. Januar bietet der Verein wieder viele Gelegenheiten, um gemeinsam aktiv älter zu werden.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Restaurant „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1. Der Eintritt ist frei.  




ID55 - Weihnachten

Wallis wilde Weihnachten

Wie mag es zugehen, wenn eine gestandene Reinigungsfachkraft wie Walli Ehlert Weihnachten feiert? Garantiert nicht ruhig und feierlich, sondern so wie bei uns allen: eilig, nervig und möglichst bis zur letzten Sekunde unfallfrei durchgeplant. Walli wirbelt durch
hektische Vorbereitungen zum Fest der Feste inklusive Essensstress.

Souverän meistert sie die Tannenbaumfrage und grübelt, was wohl richtig ist: Schenken oder nicht? Trotz Willi und der restlichen Mischpoke bleibt auch ein bisschen Zeit für Gedankenspiele zum Sinn des Weihnachtsfestes: Warum, fragt sich Walli, sind die Kirchen eigentlich nur an Weihnachten voll?

Stille Nacht, heitere Nacht: ID55 nimmt mit der großartigen Kabarettistin Esther Münch alias Waltraud Ehlert und ihrem ersten Weihnachtsprogramm Kurs auf Heiligabend. Das kann nur eins bedeuten – ein frohes Fest!

Restaurant „Ouzo's”,
Shamrockstraße 44, 44623 Herne
Eintritt: für Mitglieder frei, Gäste zahlen 15 Euro



ID55-Singalongs

Singen für Flüchtlinge

Die ID55-Singalongs haben zusammen mit Pat Nagel für die Flüchtlinge gesungen. Die jungen Frauen und Männer hatten an dem Gesangs-Abend sichtlich viel Spaß. Besonders die Jüngsten waren ganz vorne mit dabei.


 

 

ID55-Extra

Ein ganzes Leben bis zuetzt

Leiden – Krankheit – Sterben: Am Ende des Lebens erwarten uns viele Herausforderungen,
die große Ängste auslösen können. Was kommt auf mich zu am Ende meines Lebens? Wie kann ich Einfluss nehmen, wenn ich alt und krank bin? Wie kann ich meinem Willen Geltung verschaffen, wenn ich nicht mehr entscheidungsfähig bin? Wie will ich sterben? Auf welche Hilfe beim Sterben kann ich rechnen? Kann ich auch Hilfe zum Sterben bekommen? Was geschieht, wenn ich nicht rechtzeitig Vorsorge treffe?

Die Diskussion im Bundestag über Beihilfe zur Selbsttötung, über nicht ausreichende Palliativ und Hospizversorgung ist ein guter Anlass, sich mit der Frage zu beschäftigen: Wie will und wie kann ich einmal sterben? Mit dieser Problematik befasst sich die Bochumer Diplom-Psychologin Eva-Maria Rellecke, vormals Ethikberaterin am Bergmannsheil Bochum, seit vielen Jahren. Seit 2014 gehört sie zum ID55-Referententeam.

Anmeldung unter: info@id55.de
Eintritt: Mitglieder zahlen 5 Euro, Gäste 7,50 Euro

Die Termine:
Mittwoch, 25. November 2015, 19 Uhr
Neue Formen der Abschieds- und Bestattungskultur
Hippe & Sohn Bestattungen, Trauerhalle, Wiescherstr. 3, 44623 Herne

Donnerstag, 26. November 2015, 19 Uhr
Sterbehilfe - Was ist erlaubt, was nicht?
Union-Eck, Flottmannstr. 72, 44625 Herne


 

 

ID55-Vortrag

Advent, Advent, mein Fett verbrennt

Abnehmen im Advent? Das klingt paradox! Biologin und Heilpraktikerin Ursula Bien, zeigt, wie es geht

Besonders in der Vorweihnachtszeit lauern die größten Kalorienbomben in Form von Dominosteinen, Schokoweihnachtsmännern und Marzipankartoffeln auf uns. Die Martinsgans mit Knödeln versucht sich ebenfalls alljährlich auf unseren Hüften niederzulassen wie Glühwein und Bratapfel. Spätestens Silvester stellt man fest: Das schicke Partykleid geht nicht mehr zu, der gute Anzug spannt mächtig über dem Ranzen. Schon wieder drei kg mehr auf der Waage.

Das alles muss nicht sein! Wie man in der schönsten Zeit des Jahres abnehmen, aber dennoch schlemmen kann, erklärt Ursula Bien, Biologin und Heilpraktikerin, in ihrem anspruchsvollen, aber unterhaltsamen Vortrag. Durch die Auswahl der richtigen Lebensmittel nach Kriterien der LOGI-Ernährung (viel Eiweiß, gutes Fett und wenig Kohlenhydrate), wird das schier Unglaubliche wahr: trotz Schlemmerei hat man nach Weihnachten nicht mehr, sondern weniger Kilos auf der Waage und fühlt sich sogar noch deutlich gesünder. Im Vortrag werden sowohl die wissenschaftlichen Hintergründe der an der Harvard-Universität entwickelten Abnehmmethode erklärt, als auch konkrete Rezeptvorschläge für gesunde Plätzchen sowie ein mehrgängiges Weihnachtsmenü mitgegeben.

Montag, 23. November 2015
19 bis 21 Uhr
großer Saal der VHS im Kulturzentrum Herne


 

 

ID55-Schreibwerkstatt

Vom Sagen zum Schreiben

Hobby-Schriftsteller aufgepasst: Nach einer erfolgreichen zweiten Veranstaltungsreihe geht die Lektorin Anette Pehrsson mit der ID55-Schreibwerkstatt im Lutherhaus in die dritte Runde. Am Donnerstag, 7. Mai, startet der Anfängerkurs um 18.30 Uhr, Fortgeschrittene können den Bleistift schon einmal für den 16. April, 10 Uhr, anspitzen.

Das Schreibwerkzeug liegt bereit, die Gedanken sind sortiert, es kann losgehen. Aber wie beginnt man eine Geschichte, wenn man vorher noch nie geschrieben hat? Anette Pehrsson zeigt Schreibanfängern an jedem ersten Donnerstag mit kleinen Schreibübungen, wie sie ihre Ideen durch Schrift zum Leben erwecken. Dem Fortgeschrittenen-Kurs an jedem dritten Donnerstag im Monat gehen die Texte schon viel leichter von der Hand. Sie haben ein Gespür dafür entwickelt, wie sich ihre Ideen detaillierter und schneller verwirklichen lassen.
Für beide Kurse sind noch Plätze frei. ID55-Mitglieder zahlen 40 Euro, Nichtmitglieder zahlen 60 Euro. Anmeldungen unter 02323-99 49 60.

Termine Fortgeschrittene, Donnerstag 10-12 Uhr
16.04.2015, 21.05.2015, 16.07.2015, 20.08.2015, 24.09.2015 und 15.10.2015
Termine Anfängerkurse, Donnerstag 18.30-20.30 Uhr
07.05.2015, 11.06.2015, 02.07.2015, 03.09.2015, 01.10.2015 und 05.11.2015




Lesung

Die richtige Entscheidung

Leben in der WG – das klingt nach Studenten-Alltag. Dabei erfährt das Thema Wohngemeinschaft gerade im Alter eine neue Blüte - für Menschen mit Demenz.  Die Autorin und „Emma“-Redakteurin Chantal Louis hat darüber ein Buch geschrieben. In dem Bestseller „Ommas Glück“ beschreibt die gebürtige Gelsenkirchenerin auf humorvolle Weise das Leben ihrer Großmutter in einer Demenz-WG in Wanne-Eickel. Zu sehen und zu hören ist Chantal Louis am Montag, 2. November, um 19 Uhr in der Alten Druckerei, Bebelstraße 18. ID55-Mitglieder zahlen 10 Euro, Nicht-Mitglieder 15 Euro.

„Als bei meiner Oma die Diagnose Demenz gestellt wurde, wusste ich gar nicht, dass es Wohngemeinschaften für demenziell veränderte Menschen überhaupt gibt“, verrät die gebürtige Gelsenkirchenerin. Und das, obwohl es in NRW  inzwischen rund 700 Demenz-WGs gibt. Die Journalistin entschloss sich, Oma Edeltraud aus dem Altenheim in die WG Am Buschmannshof umzusiedeln. Bei ihren regelmäßigen Besuchen hat die Journalistin viel Lustiges, Skurriles und Berührendes erlebt. „Einen größeren Kontrast kann man sich kaum vorstellen. Ich fand es wichtig, ein Buch darüber zu schreiben, damit möglichst viele Menschen von dieser Wohnform erfahren“, so Louis.

Der Abend - eine Kooperation des Vereins ID55 - anders alt werden und der Alten Druckerei Herne - bietet vielfältige Informationen über das Thema Wohngemeinschaft mit Pflegeleistungen. Im Interview stellt die Sozialpädagogin Marina Schack, Hausmutter der Demenz-WGs „Wohnen in Schaffrath“ in Gelsenkirchen, ihre Arbeit mit demenziell veränderten Frauen und Männern dar. Moderiert werden Lesung und Gespräch von der Herner Journalistin und ID55-Vorsitzenden Susanne Schübel.


ID55-Mittwochstreff

Dem Tag mehr Leben geben

Am 4. November spricht Anneli Wallbaum über das Netzwerk, mit dem das Sterben menschenwürdig bleibt

Sterben gehört in die Mitte der Gesellschaft. Das Lukas-Hospiz hat es sich zur Aufgabe
gemacht, diesen Abschied menschenwürdig, weitgehend beschwerdefrei und entscheidungs- und gestaltungsfähig zu ermöglichen. Dies gelingt in einem Netzwerk von Pflege und Medizin, seelsorgerischer, psychischer und sozialer Betreuung. Das Lukas-Hospiz ist ein Haus der offenen Tür – für Sterbende, aber auch für Angehörige, Nachbarn, Schulklassen und alle, die sich für die Arbeit interessieren. Getragen von einem engagierten Förderverein hat sich die Einrichtung zu einem Modellprojekt entwickelt, das bundesweit Maßstäbe setzt.

Mit: Anneli Wallbaum, Lukas-Hospiz, Herne
Ort: VHS Herne im Kulturzentrum, Willi-Pohlmann-Platz 1, Raum 64
Eintritt: für Mitglieder frei, Gäste zahlen 5 Euro


 

 

ID55-Mittwochstreff

Sicher versorgt in „Pantoffelnähe“

Neue Angebote für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter: ID55-Mittwochstreff informiert über öffentliche Förderung und Wohngemeinschaften mit Betreuungsleistungen

In den eigenen vier Wänden so lange wie möglich selbstbestimmt wohnen zu können - dieser Wunsch lässt sich heute auf vielerlei Weise erfüllen. Um zu informieren, wie umfangreich die Palette der Wohnformen im Alter „in Pantoffelnähe“ geworden ist, hat der Verein ID55 unter dem Titel „Das ist ja Wohnsinn!“ gleich hochkarätige Experten für Mittwoch, 7. Oktober, eingeladen. Der Bochumer Handwerksmeister Albert Landsberger, Spezialist für generationengerechtes Bauen und Träger des Innovationspreises des Landes NRW, erläutert, wie Bund, Land, Kranken- und Pflegekassen den barrierefreien Umbau von Wohnungen und Häusern fördern. Der Gelsenkirchener Pflege-Unternehmer Claudius Hasenau, Gründungsvorstand des Fachverbandes WIG – Wohnen in Gemeinschaft NRW und für seine Demenz-Wohnprojekte mit Quartiersbezug vielfach ausgezeichnet, referiert über die Chancen und Möglichkeiten, die Wohngemeinschaften mit Pflegeleistungen zum Beispiel Menschen mit Demenz in Zukunft eröffnen werden. Der ID55-Mittwochstreff beginnt am 7. Oktober um 19 Uhr in der Gaststätte „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne. Der Eintritt für ID55-Mitglieder ist frei, Gäste zahlen 5 Euro.


 

 

ID55-Vortrag

Das Auge isst mit

Für die meisten Menschen ist das Sehen der wichtigste unserer fünf Sinne. Kein Wunder: Ein großer Teil unseres Alltags ist darauf ausgerichtet, dass wir unsere Umgebung in bewegten Bildern wahrnehmen können.

Mit zunehmendem Alter nehmen Augenprobleme zu. Viele Menschen leiden unter trockenen Augen, grauem oder grünem Star, Nachtblindheit und Makuladegeneration. Was sind das überhaupt für Erkrankungen? Sind sie vermeidbar? Kann man den Augen überhaupt etwas Gutes tun? Ja, denn Augen funktionieren nur einwandfrei, wenn sie gut versorgt werden. Auch der Lebensstil, also die körperliche Bewegung, Stress und Sonnenexposition beeinflussen die Gesundheit unserer Augen.

Die Biologin und Heilpraktikerin Ursula Bien erklärt in ihrem anspruchsvollen, aber unterhaltsamen Vortrag die häufigsten Augenerkrankungen und zeigt, wie Sie mit einem gesunden Lebensstil, Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidanzien viel für ihre Augengesundheit tun können und gibt Tipps wie man das Augenlicht möglichst lange bewahren kann.

Montag, 28. September 2015
19 bis 21 Uhr
großer Saal der VHS im Kulturzentrum Herne




ID55-Mittwochstreff

Mäuse für Ältere

Erst in Rente, dann ehrenamtlich arbeiten – das können sich nicht alle Älteren leisten. Was tun, wenn ihre Rente nicht reicht? Wieviel Geld darf ein Ruheständler im Alter dazuverdienen? Wie und wo findet sich eine geeignete Beschäftigung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des ID55-Mittwochstreffs am 5. August um 19 Uhr in der „Zille“. Noch gilt Altersarmut nach offizieller Lesart nicht als Massenphänomen. Aber der Paritätische Wohlfahrtsverband schätzt, dass in zehn Jahren 1,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland auf Grundsicherung angewiesen sein werden – dreimal mehr als heute. Wolfgang Nötzold, langjähriger Mitarbeiter bei „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ (ZWAR) in Dortmund, und Cornelia Sperling, Projektentwicklerin bei der Essener Agentur „RevierA“, haben in der Ruhr-Metropole den Gesprächskreis „Mäuse für Ältere“ gegründet, der sich regelmäßig über das Thema „Bezahlt arbeiten im Ruhestand“ austauscht. Er bietet Erfahrungen und Informationen für alle, die zum Beispiel über eine Existenzgründung im Alter oder Minijobs mit 65 nachdenken wollen.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Gaststätte „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne. Der Eintritt ist frei.




ID55-Mittwochstreff

Not sehen und handeln

Wer sich in Not oder in einer schwierigen Lebenslage befindet, findet beim Caritasverband Herne die richtige Anlaufstelle. Ob soziale Dienste, ambulante Pflege, Angebote für Demenzkranke oder Trauergesprächskreise – der kirchliche Wohlfahrtsverband bietet eine Vielzahl von Hilfen, die der Caritas-Geschäftsführer Ansgar Montag beim ID55-Mittwochstreff am 1. Juli näher vorstellt. Besonderes Augenmerk legt Montag auf drei Projekte: das lokale Netzwerk „Forum Inklusion“, den „Ambulanten Palliativpflegedienst“ und die „Aktion Schulmaterial“, die Grund- und Förderschüler aus finanzschwachen Familien mit Schulmaterialien ausstattet.

Der Mittwochstreff findet um 19 Uhr in der Gaststätte „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1 statt. Der Eintritt ist für Mitglieder frei, Gäste zahlen 5 Euro.




Sauberes Wasser für Nepal


Gemeinsam geht’s leichter: Mehr als 2.100 Euro kamen durch eine Spendeninitiative für Nepal zustande, an der sich die Mont-Cenis Gesamtschule in Sodingen, der Verein ID55 - anders alt werden und der Förderverein der Kulturbrauerei in Eickel mit Veranstaltungen und Sammelaktionen beteiligten. Das ursprüngliche Ziel, eine mobile Wasseraufbereitungsanlage PAUL nach Nepal zu schicken, wurde weit übertroffen, freute sich der Bochumer Uwe Ziech, der die Sammlung anstieß und organisierte. Ziech: „PAUL ist bereits in Nepal angekommen. In einer Zeltstadt in Bhaktapur versorgt er die Bewohner täglich mit 1.200 Litern sauberen Wassers.“ Durch das Spendenplus konnten für 700 Euro Zelte und Medikamente gekauft werden. 180 Euro gingen an den Verein Shanti Leprahilfe. Für das Engagement bedankte sich Ziech mit einem Foto des Versorgungsgeräts bei Eva Joniak, Lehrerin an der Mont-Cenis Gesamtschule, Prof. Volker Eichener (1. Vorsitzender, Förderverein Kulturbrauerei Eickel) und Burkhard Ladewig (2. Vorsitzender ID55 e.V.).


ID55-Mittwochstreff

Ich kenne eine Schule im Himalaya


In Deutschland ist Bildung ein hohes Gut, doch in vielen ärmeren Ländern haben es die Kinder immer noch schwer nicht durchs Raster des Bildungssystems zu fallen. Das weiß auch die ehemalige Grundschulrektorin Karin Roth. Fünf Monate verbrachte sie in Purkal/Indien und engagierte sich in der Purkal Youth Development Society. Wie der Schulalltag sich vor Ort gestaltet, was sie bei einer Zugfahrt quer durch Indien von Dehradun nach Goa erlebt hat und wohin es sie als nächstes verschlägt, berichtet sie am 3. Juni um 19 Uhr beim ID55-Mittwochstreff in der Gaststätte „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne. Der Eintritt für Mitglieder ist frei, Gäste zahlen 5 Euro.


ID55 IT-Kurs

Dr. Marie Huchthausen lädt ein

Nach erfolgreichem Abschluss des ersten Kurses mit Dr. Marie Huchthausen wurde für 2015 eine Fortsetzung konzipiert !

Der IT-Kurs II wird nun stärker "praktisch" arbeiten. In den geplanten fünf Kurseinheiten wird die Arbeit mit eigenen Laptops, Tablets und Smartphones genauer unter die Lupe genommen. Wer kein Gerät zur Verfügung hat, kann bei anderen Teilnehmern "assistieren". 

Das Komplettpaket kostet für ID55- Mitglieder 60 Euro und für Nichtmitglieder 75 Euro. Die Kurseinheiten können auch einzeln gebucht werden. Für ID55-Mitglieder fällt eine Gebühr von 15 Euro und für Nichtmitglieder von 18 Euro an. Die Teilnehmeranzahl liegt zwischen acht und 15 Personen.

Termine und Themen des IT-Kurs II:

Dienstag, 14. April von 16 bis 18 Uhr - "Alltag"
Dienstag, 26. Mai von 16 bis 18 Uhr - "Sicherheit"
Dienstag, 16. Juni von 16 bis 18 - "Hobbys"
Dienstag, 21. Juli von 16 bis 18 - "Urlaub", in der Zille, Willi-Pohlmann-Platz 1
Dienstag, 18. August von 16 bis 18 Uhr - "Shoppen", in der Zille, Willi-Pohlmann-Platz 1

Die Kurseinheiten finden im IGZ, Westring 303, 44629 Herne, statt.
Beim nächsten Mittwochstreff werden diesbezüglich Teilnehmerlisten für jede Kurseinheit verteilt.


ID55-Singalongs

Singalongs bringen das Publikum zum Schunkeln

Der ID55-Chor trat im Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum auf und bekam stimmige Unterstützung der Bewohner

Die Liederzettel sind verteilt. Die Sänger haben Aufstellung genommen. Auf der Gitarre werden die ersten Akkorde angestimmt. Die Cajón-Trommel setzt mit einem klangvollen Rhythmus ein und damit die Kehle nicht trocken wird, steht ein frisch gezapftes Bier parat. Die Singalongs, eine Interessengruppe von ID55, hat sich seit Wochen auf den Auftritt am Dienstag, 17. März, im Willi-Pohlmann-Seniorenzentrum an der Kronenstr. 6, vorbereitet. Die Idee für ein gemeinsames Musikerlebnis entwickelte Singalongaktivist Uwe Ziech, der familiäre Kontakte zum Seniorenzentrum pflegt. Das Besondere ist diesmal, dass nicht nur das gesungen wird, was den etwa 25 Chormitgliedern am besten gefällt, sondern auch, was bei den Bewohnern gut ankommt und zum Mitsingen verleitet. Um 16 Uhr versammelten sich ca. 35 Heimbewohner im großen Saal, um bekannten, aber auch unbekannten Klängen zu lauschen. Von „Lili Marleen“ (1939, Lale Andersen), „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ (1963, Paul Kuhn) bis „Rockin‘ all over the world“ (1975, John Fogerty), sangen Chor und Bewohner – nach anfänglichem Zögern – in trauter Einigkeit und schunkelten im Takt. „Im Vordergrund steht bei uns nicht der perfekte Chorgesang, sondern der Spaß am Singen. Umso schöner ist es, zu sehen, dass wir mit unserer Musik auch Menschen mit Demenz erreichen können“, erklärt Patrick Nagel, der die ID55 Interessengruppe leitet. Etwa eine Stunde später verabschiedeten sich die Singalongs mit „Dankeschön und Auf Wiedersehen“. Aber nicht für lange, denn beide Seiten hatten großen Spaß. „Es hat uns super gefallen. Die Bewohner waren ganz aus dem Häuschen und schlugen sogar ein regelmäßiges Singen vor“, stimmte Altenpfleger Bernd Brodowski zu.

Wer nicht bis zum nächsten Auftritt warten möchte, kann auch zu den öffentlichen Treffen der Singalongs kommen. Die aktuellen Termine sind auf der ID55-Homepage zu finden. Das Mitmachen ist kostenfrei.


Talkrunde

Moderne Klassik begrüßt den Frühling

Frühling im Chorforum Essen: Im Jahreszeitengespräch stellt sich Stefan Heucke, einer der bekanntesten Komponisten moderner klassischer Musik, am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr den Fragen des Topmanagers und Autors Prof. Dr. Erhard Meyer-Galow. Die Talkrunde mit dem Hans Werner Henze-Preisträger Stefan Heucke steht unter dem Motto „Der Klang – innen entstanden, nach außen drängend und dann vergehend“. Stefan Heucke hat sich als Opernkomponist international einen Namen gemacht. Zu seinen bekanntesten Werken gehören „Das Frauenorchester von Auschwitz“ und das Musikdrama „Iokaste“, das 2014 bei den Ruhrfestspielen Premiere hatte. Am Sonntagmorgen bringt der 55-jährige Wahl-Bochumer Musiker der Duisburger Philharmoniker ins Chorforum mit. Anja Schröder (Violoncello) und Tobias Bredohl (Klavier) spielen dort Heuckes „Sonate für Violoncello und Klavier op. 23a“. Zum Abschluss liest der Schriftsteller Wolfgang Weber die Betrachtung „Wortkomposition zur Musikkomposition“. Die Veranstaltung beginnt am 22. März um 11 Uhr in der Kapelle des Chorwerks, Fischerstraße 2-4. Der Eintritt kostet 10 Euro pro Person und kommt den Kinderprojekten des gemeinnützigen Vereins ProBhutan zugute. Der Verein setzt sich für Gesundheit und Erziehung von blinden und hörgeschädigten Kindern ein. Das Königreich Bhutan zählt zu den ärmsten Entwicklungsländern der Welt.

Video auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=w0Ec298OSNc

Mehr Informationen:
www.chorforum-essen.de
www.heucke-stefan.de



ID55-Mittwochstreff

Wir werden alle älter - das ist ein Geschenk

Henning Scherf, Jahrgang 1938, kennen Ältere noch als Präsidenten des Senats und Bürgermeister von Bremen von 1995 bis 2005 und aus den Jahren davor als Senator in Bremen. Seitdem ist er offiziell im Ruhestand, aber selbstverständlich weiterhin vielfach ehrenamtlich aktiv z. B. bei HelpAge, in Bethel oder im Deutschen Chorverband.

Zusammen mit seiner Frau Luise wohnt er seit Jahren in einer Hausgemeinschaft in der Bremer Innenstadt. Darüber hat er das Buch "Gemeinsam statt einsam. Meine Erfahrungen für die Zukunft" geschrieben. Seine beiden jüngsten Bücher heißen "Altersreise" und "Mehr Leben - Warum Jung und Alt zusammengehören" (alle im Herder-Verlag).

In alt-A, dem "Marktplatz rund ums Thema Altwerden" in Essen, wird er darüber berichten und von seinen Erfahrungen erzählen; es soll aber kein reiner Vortrag werden, sondern ein lebendiges Gespräch zwischen ihm und vielen interessierten Gästen, mit Alt und Jung. Die Veranstaltung wird moderiert von Susanne Schübel (ID55 Herne) und Wolfgang Nötzold (alt-A und Generationenkult-Haus Essen).

Der Eintritt ist kostenlos, wir bitten jedoch um Spenden zugunsten des Nicaragua-Projektes von Henning Scherf. In Kooperation mit dem Rudi-Eilhoff-Bildungswerk in Dortmund und mit ID55 e.V. in Herne

Reservieren Sie sich Ihren Platz 0201-84735-44 oder w.noetzold@lokalfieber.de

Essens neuartiger Marktplatz rund ums Thema Altwerden:
Für Aktive. Für Bildung. Für Freizeit. Für ein leichteres Leben.
Rottstraße 26 45127 Essen


ID55-Mittwochstreff

Einfach faszinierend – die Faszien

Biegsam wie Bambus, reißfest wie ein Zugseil, federnd wie eine Gazelle: So halten Faszien unseren Körper elastisch und in Form

Unser Körper ist umhüllt von Faszien, einer Art Verpackungsmaterial, das als Bindegewebe unter der Haut liegt. Seine Bedeutung für die Form und die Elastizität des Körpers wurde viel zu lange unterschätzt. Aktuell rücken die Faszien immer mehr in den Mittelpunkt medizinischer Forschung und internationaler Aufmerksamkeit. Ein gesundes Bindegewebe ist fest und elastisch zugleich - biegsam wie ein Bambus, reißfest wie ein Zugseil und ermöglicht federnde Bewegungen wie bei Gazellen. Das garantiert Belastbarkeit von Sehnen und Bändern, vermeidet schmerzhafte Reibereien in Hüftgelenken und Bandscheiben, schützt Muskulatur vor Verletzung und hält uns jugendlich und straff. Mit dem richtigen Training sogar ein Leben lang. Kurz gesagt: Wir sind so alt wie unser Bindegewebe. Was wir praktisch tun können, um dieses Lebensnetz zu kräftigen, zeigt der Sportexperte Klaus Schneider, der sich schon seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Termin: 01. April um 19 Uhr
Mit: Klaus Schneider, Diplom-Ingenieur und Trainer
Ort: Restaurant „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne 
Eintritt für ID55-Mitglieder frei, Gäste zahlen 5 Euro 


 

Gesundheit

Blutegel - Therapeuten mit Biss

Der Medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis) wird seit Jahrhunderten in der Heilkunst eingesetzt. Schon in den indischen Sanskrit-Aufzeichnungen vor 3000 Jahren werden die hilfreichen Vampire lobend erwähnt. Im Mittelalter gehörten Blutegel zur Standardbehandlung der damaligen Ärzte. 

Auch in Europa war der „Aderlass“ mit Blutegeln bis zum 19. Jahrhundert sehr beliebt. Doch mit dem Aufkommen der modernen Schulmedizin geriet die Blutegeltherapie immer mehr in Vergessenheit. Doch mittlerweile gibt es eine Renaissance dieses Naturheilverfahrens. Über 300.000 Blutegel kommen derzeit in Deutschland innerhalb eines Jahres zum Einsatz und werden unter anderem bei Venenerkrankungen, Krampfadern, Gicht, Migräne, Arthrose, Hämorrhoiden, Bluthochdruck und in der plastischen Chirurgie eingesetzt.

Blutegel gelten seit 2005 als zulassungspflichtiges Fertigarzneimittel. Zucht und Anwendung unterliegen heute richtigerweise strengsten Auflagen. Ursula Bien, Biologin und Heilpraktikerin, gibt einen spannenden Einblick in die Welt dieser faszinierenden Blutsauger und erklärt Möglichkeiten und Grenzen der so genannten Hirudotherapie. 

Der Vortrag findet am Montag, den 23. März zwischen 19:00 - 21:00 Uhr im Kulturzentrum Herne am Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne statt. Der Eintritt ist frei!


Darmkrebsvorsorge – ich bin dabei!

Über Chancen und Risiken der Darmkrebsvorsorge

Im menschlichen Körper ist der Darm der Wächter der Gesundheit, aber vor Darmkrebs kann er sich nicht selbst schützen. Deshalb ist rechtzeitige und richtige Vorsorge überlebenswichtig, vor allem in der zweiten Lebenshälfte. Jenseits der 55 steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, nachweislich an. Deshalb lud der Verein ID55 zum ersten Mal in Kooperation mit dem Darmzentrum des EvK, der Gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis Hüppe/Felten, der Gesellschaft für Gastroenterologie Herne und weiteren Partnern am 3. März zur Informationsveranstaltung „Darmkrebsvorsorge – ich bin dabei!“ in die Alte Druckerei. Durch den Abend führte als Moderator der Herner Internist und Magen-Darm-Mediziner Prof. Dr. Heinz Hartmann.

„Die zweite Lebenshälfte können wir alle nur erfüllt genießen, wenn wir auf unsere Gesundheit achten. Dabei haben wir wirklich Glück, dass wir in Herne leben. Hier sind wir – ganz besonders, was die Magen-Darm-Medizin angeht – ausgezeichnet versorgt,“ sagte Susanne Schübel, Vorsitzende des Vereins ID55. Für Vorsorge und Behandlung stünden eine Reihe niedergelassener Gastroenterologen mit hoher Kompetenz gerade bei Vorsorgekoloskopien zur Verfügung. Es gebe zertifizierte, ganzheitlich orientierte Darmzentren wie das am EvK. Und in der Gesellschaft für Gastroenterologie Herne setzten sich Mediziner unterschiedlichster Fachrichtungen an einen Tisch und widmen sich den Themen fach- und institutionenübergreifend. Susanne Schübel: „Das ist nicht selbstverständlich, aber ein Riesenvorteil für alle Menschen, die Hilfe suchen.“

Trotz des ernsten Themas war es ein Abend voller Witz und Humor, der bewies, dass der Darm durchaus Charme hat. Dr. Andreas Leodolter, Chefarzt für innere Medizin im EvK, zeigte auf, wie einfach es ist, einer Erkrankung vorzubeugen – und das, ohne den Zeigefinger strafend zu erheben. Dr. Leodolter machte deutlich, dass Genuss zum Leben gehöre. Wer aber auf ausreichende Bewegung und eine gesunde Ernährung achte, könne das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, deutlich senken. Die regelmäßige Darmkrebsvorsorge beim Arzt ließe sich dadurch aber leider nicht umgehen.

Dass das Geschlecht eine wichtige Rolle bei der Darmkrebserkrankung spielen kann, zeigte Dr. med. Dietrich Hüppe von der Gastroenterologischen Gemeinschaftspraxis Herne auf. Aktuelle Forschungsergebnisse beweisen, dass Männer ein höheres Erkrankungsrisiko haben als Frauen und sich deshalb besonders um die Vorsorge kümmern sollten. Außerdem wies er darauf hin, dass es in Deutschland im internationalen Vergleich zwar eine hohe Rate von Darmkrebs-Neuerkrankungen gebe, die Todesrate aber relativ gering sei. Dr. Dietrich Hüppe: „Das ist eine Folge der guten Vorsorge. Hier zeigt sich unmissverständlich, wie wirksam sie ist.“

Dass Darmkrebspatienten in Herne gut und ganzheitlich versorgt sind, machte Dr. Ralf Schmidt, Oberarzt der Klinik für Viszeralchirurgie, in Vertretung von Prof. Dr. med. Matthias Kemen, deutlich. Das zertifizierte Darmzentrum am EvK Herne arbeitet in den Bereichen Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge bzw. Palliation mit exzellenten Ergebnissen auf dem neusten Stand der Forschung. „Das Wichtigste ist, die Polypen und Tumoren komplett zu entfernen, um Krebsrückfälle zu vermeiden“, so Dr. Ralf Schmidt.

Den Pressetext zur Darmkrebsvorsorge finden Sie hier zum Download.

Mehr Informationen:
www.gastro-praxis-herne.de


ID55-Mittwochstreff

Print wirkt!

Totgesagte leben länger: Über Chancen und Herausforderungen lokaler Berichterstattung am Beispiel der WAZ-Redaktion in Herne

Wie lange gibt es Printzeitungen und -zeitschriften wohl noch? Schwierige Frage: Immer mehr Zeitschriften drängen auf dem Markt und immer mehr Leser - aber einzelnen Produkten geht es heftig an den Kragen, gerade auch den Tageszeitungen. Traditionstitel werden eingestellt, Redaktionen geschlossen oder zusammengelegt, Redakteure entlassen. Gleichzeitig wächst das Interesse an Qualitätsjournalismus, unabhängiger Recherche und kundiger Berichterstattung aus dem unbekannten Land vor der eigenen Haustür. Die Referentin Ute Eickenbusch arbeitet nach Studium und Volontariat seit vielen Jahren als Lokalredakteurin in Herne. Sie berichtet über die Arbeitsweise einer modernen Redaktion in der festen Überzeugung: Print wirkt! 
Mit: Ute Eickenbusch, Redakteurin, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Herne 
Ort: Restaurant „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1, 44623 Herne
Eintritt für ID55-Mitglieder frei, Gäste zahlen 5 Euro 

ID55-Mittwochstreff: Print wirkt!
Mittwoch, 4. März, 19:00 Uhr
Entgeld: 5.00 €
Gaststätte "Zille"
44623 Herne
Willi-Pohlmann Platz 1


 

ID55-Schreibwerkstatt

Erinnern für die Zukunft

2.000 Euro starkes „Buch“ für die ID55-Schreibwerkstatt: Stefan Tysbierek (unten links), Filialleiter der Sparda-Banken Herne-Wanne und Herne-Mitte, überreichte den Scheck an den Schreibtreff für seinen Mut machenden Blick auf das Älterwerden.

Sparda-Bank fördert ID55-Schreibwerkstatt mit 2.000 Euro – Buch und Lesung geplant

„Lebenslinien – Erinnern für die Zukunft“ – so lautet das Motto der Schreibwerkstatt des Vereins ID55 – anders alt werden unter Leitung der Historikerin und Lektorin Anette Pehrsson. Ab sofort können die  Kreativen ein neues Kapitel aufschlagen: Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank West fördert die Arbeit der ID55-Schreibwerkstatt mit 2.000 Euro.

Stefan Tysbierek, Filialleiter der Sparda-Banken Herne-Wanne und Herne-Mitte, überreichte die Summe als symbolisches Buch bei dem monatlichen Schreibtreff im Lutherhaus: „Als genossenschaftlich organisierte Bank sehen wir es als unsere Verpflichtung an, beispielhafte soziale Projekte in unserer Region zu fördern und zu unterstützen. Der Verein ID55 und seine Schreibwerkstatt gehören dazu, denn beide stehen für einen neuen, Mut machenden Blick auf das Älterwerden.“

Die Teilnehmer bedankten sich bei dem Gast mit einer Lesung aus den eigenen Werken. Seit 2014 treffen sich Anfänger und Fortgeschrittene einmal monatlich in der ID55-Schreibwerkstatt. Angeregt durch Schreibimpulse („Der Duft meiner Kindheit“, „Meine erste Reise“) werden aus Erinnerungen Kurzgeschichten, Gedichte oder Aphorismen. Das Spendengeld ist längst verplant: Anlässlich des zehnjährigen Bestehens von ID55 – anders alt werden im Jahr 2016 wird sich die ID55-Schreibwerkstatt erstmals mit einem eigenen Buch und einer Lesung vorstellen.


Vorsorge

Rechtzeitig vorsorgen, dann hat der Darmkrebs keine Chance

Gesund und fit die besten Jahre genießen: Informationsveranstaltung am 3. März klärt über Chancen und Risiken moderner Früherkennung auf – Eintritt frei

Darmkrebsvorsorge – ich bin dabei! So lautet das Motto einer Informationsveranstaltung, zu der das Darmzentrum des EvK Herne, die Gesellschaft für Gastroenterologie Herne, der Verein ID55 – anders alt werden und viele Partner erstmals gemeinschaftlich einladen. Das Patientenseminar zu Chancen und Risiken von Vorsorgeuntersuchungen findet am Dienstag, 3. März, um 19 Uhr in der Alten Druckerei, Bebelstraße 18, statt. Der Eintritt ist frei.

Die schlechte Nachricht lautet: Darmkrebs liegt mit 62.430 Neuerkrankungen und
25.999 Todesfällen pro Jahr in Deutschland weit vorne auf der Rangliste der tödlichsten
Krebserkrankungen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Bei frühzeitiger Diagnose ist
Darmkrebs zu 100 Prozent heilbar. Stiftung Warentest hat sich ausgiebig mit dem Thema
befasst. Sie kommt zur Einschätzung: Sowohl Stuhltests als auch Darmspiegelungen
(Koloskopien) sind sinnvoll.

Ab 50 steigt das Risiko signifikant an
Ab 50 steigt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, signifikant an. Deshalb richtet sich das Patientenseminar ausdrücklich an Frauen und Männer in den „besten Jahren“, schließlich wollen die meisten von ihnen auch die zweite Lebenshälfte gesund, aktiv und fit erleben. Um eine Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen, sollten Frauen und Männer spätestens mit Beginn des 5. Lebensjahrzehnts zur Früherkennung gehen, Menschen mit familiärem Risiko sogar schon sehr viel früher. Die Kosten für die Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Das Patientenseminar gibt wichtige Hinweise, womit man dem Darmkrebs wirksam vorbeugen kann, welche Vorsorgeuntersuchung in welchem Alter die richtige ist und wie moderne Darmzentren den Behandlungserfolg sichern. Referenten des Abends sind u. a. der Herner Gastroenterologe Dr. Dietrich Hüppe, zugleich Vorstand der Lebensblicke Stiftung Früherkennung Darmkrebs, der Viszeralchirurg Prof. Dr. Matthias Kemen und Dr. Andreas Leodolter (beide EvK Herne). Es moderieren Susanne Schübel (ID55) und der Internist und Endokrinologe Prof. Dr. Heinz Hartmann (Praxis für Gastroenterologie Herne).


 

 

ID55-Mittwochstreff

Auf den Spuren von Cowboys und Indianern

Sehnsucht nach dem Wilden Westen: Der bekannte Karl-May-Forscher Dr. Eckehard Koch stellt beim ID55-Mittwochstreff am 4. Februar Maler und Fotografen aus der US-amerikanischen Pionierzeit vor

Go west: Revolvermänner und Goldrausch – das war der Wilde Westen. Dr. Eckehard Koch kennt sich dort besonders gut aus. Der bekannte Karl-May-Forscher und Diplom-Geophysiker präsentiert beim ID55-Mittwochstreff am 4. Februar interessante Einblicke in die Zeit von Cowboys und Indianern. Der Wahl-Herner, seit 2014 ID55-Mitglied, macht die Zuhörer mit den wichtigsten Malern und frühen Fotografen der Pionierzeit bekannt, die lange vor Hollywood das Bild des Wilden Westens geprägt haben. Wagemutig streiften Künstler wie William Henry Jackson, Thomas Easterley, Karl Bodmer und George Catlin, aber auch der Deutsche John K. Hillers oder der berühmte Edward S. Curtis durch die Prärie, um "Rothäute" zu zeichnen oder zu fotografieren. Dabei leisteten sie mit teilweise einfachster Ausrüstung Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Von der Zeit der frühen Besiedlung Nordamerikas in Virginia bis zum Jahr 1900 hat Dr. Eckehard Koch eindrucksvolle Bilder der Indianer Nordamerikas zusammengetragen, die an diese längst vergessenen "Helden" erinnern.

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 4. Februar, um 19 Uhr in der Gaststätte „Zille“, Willi-Pohlmann-Platz 1. Der Eintritt für ID55-Mitglieder ist frei, Gäste zahlen 5 Euro.

 


 

 

Macht Schlafmangel dick?

Veranstaltung: Schlank durch Schlaf

Essen Sie kalorienarm und sind tagtäglich auf den Beinen, nehmen aber dennoch ständig zu und können sich das nicht erklären? Vielleicht schlafen Sie zu wenig!
Es mag auf den ersten Blick albern klingen, doch die Befunde erhärten sich: Zu kurzer oder schlechter Schlaf wirkt sich direkt auf das Körpergewicht aus.
Tatsächlich zeigen neue Erkenntnisse, dass sich Schlafmangel, das Missachten der „inneren Uhr“ und eine schlechte Schlafqualität negativ auf unseren Stoffwechsel auswirken können. Diabetes, Bluthochdruck und viele andere Erkrankungen können die Folge sein. Wie das?
Medizinische Studien ergaben z.B., dass bei den Kurzschläfern das „Hungerhormon“ Ghrelin verstärkt ausgeschüttet wird, während gleichzeitig geringere Mengen des „Sättigungshormons“ Leptin im Blut zirkulieren.
Wie man sich schlank und gesund schläft, erklärt Diplom Biologin Ursula Bien in einem anspruchsvollen, aber unterhaltsamen Vortrag. Sie erklärt, warum Schlafmangel dick macht und wie ein vernünftiger Schlaf-Wach-Rhythmus dazu führt, dass man Pfunde leichter verliert.
Zusammen mit einer kohlenhydratarmen Ernährung und einer Bevorzugung von Eiweiß und guten Fetten sind die Weichen für ein schlankes neues Jahr gestellt und helfen die lästigen Weihnachtspfunde wieder von den Hüften zu bekommen.

Mittwoch, 14. Januar 2015
19 bis 21 Uhr
großer Saal der VHS
Kulturzentrum Herne
Eintritt frei!