agilia – die Erlebnis-Messe für Junggebliebene ab 50

ID55 auf der agilia in der Veltins Arena AufSchalke

Unter Flutlicht und in beeindruckender Kulisse gab es Pfingsten einen besonderen Höhepunkt für alle Menschen ab 50. Denn im Innenraum der Arena AufSchalke erwarteten die Veranstalter der „agilia – DIE Erlebnis-Messe für Junggebliebene ab 50“ rund 150 Unternehmen als Aussteller sowie Tausende von anspruchsvollen Besucher aus dem gesamten Ruhrgebiet. Ein buntes Programm aus Leben, Wohnen, Wellness, Spaß, Gesundheit, Erotik, Motoren oder auch Reisen erwartete die Besucher, dazu ein buntes Rahmenprogramm mit Shows, Konzerten, Workshops und Vorträgen.

„Die agilia mit ihrer Vielfalt und ihren Höhepunkten ist bewusst keine „Alte-Leute-Messe“, sondern für Best Ager, die mitten im Leben stehen und eigene, sehr hohe Ansprüche an Freizeit, Unterhaltung und Lebensqualität haben“, bringt es Veranstalter Ulf Hofes auf den Punkt und ergänzt: „Für die meisten Menschen der Generation 50plus fängt der Spaß dann erst richtig an. Die Kinder sind aus dem Haus, das Einkommen ist meistens entsprechend.“ Für viele beginnt dank des hohen Lebensstandards und der guten Gesundheit nun ein spannender Lebensabschnitt auf hohem Niveau. Die Menschen interessieren sich für hochwertige Produkte, schöne Reisen, prickelnde Erotik, schöne Autos und Motorräder. Sie genießen die Freiheit und denken dennoch auch ans Alter, so Hofes weiter. Stars und Sternchen sowie Live-Konzerte gehören ebenfalls zum Angebot.

Woodstock statt Krückstock
Das Motto der Schau richtet sich mit seinen Angeboten verstärkt an die geburtenstarke Generation der Babyboomer. Schon die Premiere der „agilia“ 2012 in Wiesbaden hatte die Bundesministerin als Schirmherrin begleitet. „Es freut mich, dass die Messe im letzten Jahr so erfolgreich gestartet ist und sich ein neues Messeformat für die Generation 50plus etablieren konnte“, so Dr. Kristina Schröder in ihrem Schreiben an Messeveranstalter Ulf Hofes aus Essen.

Erster Demografiepreis fürs Ruhrgebiet
Erster Höhepunkt der „agilia“ nach der Eröffnung am Samstag, 18. Mai, um 11 Uhr war die Verleihung der „agilia – anders alt werden“, des ersten Demografie-Preises im Ruhrgebiet, an drei Persönlichkeiten, die beispielhaft vorgemacht haben, wie mutig, kreativ, erfahren und verantwortungsvoll Menschen in der Mitte des Lebens agieren: Schauspielerin und Autorin Renan Demirkan, Prinzipal Christian Stratmann und Gerd Pieper.

Erstmals wird im Schalker Heiligtum nicht die Kunst des Doppelpasses zelebriert, sondern ein ökumenischer Pfingstgottesdienst. Eine „Steilvorlage für den Heiligen Geist“ nennen Arena-Pfarrer Norbert Filthaus, der Industrie- und Sozialpfarrer Dieter Heisig und Kaplan Thomas Köster aus Gelsenkirchen dieses etwas andere Glaubenserlebnis für Frauen und Männer in den besten Jahren. Der Gottesdienst eröffnete den zweiten Tag.
Abgerundet wurde das Programm durch die szenische Interpretation der Pfingstgeschichte, bei der der Oberhausener Pantomime Andreas Loos das Publikum eng miteinbezog, und die Christlichen Motorradfreunde Oberhausen-Osterfeld. Mit Pfarrer Heisig auf dem Sozius eröffneten sie auf sechs 100-PS-Maschinen den ersten Innenraum-Gottesdienst in der Geschichte der Schalke-Arena. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von der Gruppe „Back to Brass“ aus Gelsenkirchen und dem Frauenchor Hobby-Singers aus Oberhausen.