ID55-Kongress 2013

Alter findet Stadt?!


Gab Impulse beim 6. ID55-Kongress: Reinhard Wiesemann, Gründer des Unperfekthauses in Essen

Demografischer Wandel im Ruhrgebiet und Chancen für Wohnungsbau und Stadtentwicklung im Quartier. Eine Veranstaltungswoche in Kooperation von ID55, VHS, "Lernen vor Ort" und vielen Partnern von Samstag, 1. Juni, bis Sonntag, 9. Juni 2013.

Das Ruhrgebiet spürt die Folgen des demografischen Wandels stärker als andere Regionen in Deutschland. Auf der einen Seite steigt die Lebenserwartung der Menschen, während die Geburtenrate sinkt und die Zahl der Menschen mit Einwanderungsgeschichte weiter wächst. In allen Bereichen stellt sich die Gesellschaft auf eine insgesamt älter, weniger und bunter werdende Bevölkerung ein. Eine besondere Herausforderung für Politik, Verwaltung und Wirtschaft ist die Vorsorge für das Wohnen im Alter. Eine wachsende Zahl von Leerständen steht einer dynamisch steigenden Nachfrage nach generationengerechtem, energetisch saniertem und bezahlbarem Wohnraum gegenüber. Die Innenstädte und Nebenzentren mit ihrer wohnortnahen Versorgung gewinnen in diesem Zusammenhang neue Attraktivität. Wie können Kommunen im Revier diese Herausforderung meistern, wie lassen sich Chancen erkennen und nutzen?
Der 5. ID55®-Kongress „Alter findet Stadt?!“ am 1. Juni in Herne wirft einen Blick in die „Heimat vor der Haustür“, den alltäglichen Lebensmittelpunkt für die meisten von uns. Wohnen ist mehr als Quadratmeterzahlen, Ausstattung und Aufteilung. Wohnen vollzieht sich zumeist im Quartier. Dort begegnen Menschen anderen Menschen. Dort versorgen, bewegen, arbeiten, wohnen und erholen sie sich. Wie lassen sich Quartiere entwickeln? Welche Partner werden benötigt? Welche Wohnwünsche haben Menschen – unabhängig vom Alter? Welche Chancen bieten sich für Handel und Dienstleistung? Die Generation, die anders alt werden will, ist herzlich eingeladen, beim Kongress innovative Denkansätze und Modelle für das Wohnen in der zweiten Lebenshälfte kennenzulernen.

Stöbern Sie hier in der Kongressmappe 2013.


Lesen Sie hier das Grußwort von Hernes Oberbürgermeister Horst Schiereck.

Lesen Sie hier das Grußwort der Organisatoren Susanne Schübel, Elisabeth Schlüter und Sybille Rößler-Lelickens.

Lesen Sie hier das Grußwort des Vizepräsidenten der Bundesarchitektenkammer, Martin F. Müller.